Reisebericht
Westwegteilwanderung im September/ Oktober 2001


1 te Etappe.28.09 (25 km)
Morgens sind wir (Balou und Mario) pünklich um 8.15 in Dobel angekommen. Bepackt mit Rucksack (Klamotten und viel Hundefutter für die nächsten Tage). Vor uns steht ein Marsch über 25 km. Das Wetter ist klasse, es regnet nicht und es ist angenehm zum Wandern. Nach einer Stunde machten wir die erste Rast am Häusleplatz. Wir haben erst zwei andere Wanderer getroffen. Alles scheint wie ausgestorben. Gegen 13 Uhr und 16 km später sind wir am Kaiser- Wilhelm- Turm angekommen wo wir eine weitere Rast einlegten. Ich war nicht müde und hatte nur Blödsinn im Kopf, anstatt ein bisschen auszuruhen. Hundeleckerli wollte ich keine, dafür wollte ich Mario´s Landjäger wegfressen. Bis jetzt hatten wir noch keine allzugrossen Steigungen zu überwinden, aber ein steiler Abstieg steht noch vor uns. Dann ging es wieder weiter und im Hohlohsee war kurzes Schwimmen angesagt. Auf den letzten 6 km mussten wir ständig bergab laufen was ganz schön in die Knochen ging. Um 17 Uhr hatten wir endlich unser Hotel in Forbach erreicht und nach einer Schüssel Wasser und Apfelschorle für Mario sind wir zuerst mal ins Zimmer und haben uns eine lange Pause gegönnt. Dann haben wir noch ein Dinner eingenommen und sind total erschöpft abgelegen. Schonen für den nächsten Tag war angesagt.

2 te Etappe 29.09 (24 km)
Um 7.30 ging der Wecker los. Zuerst sind wir kurz Gassi gegangen um uns danach mit einem Frühstück zu stärken. Um 9.00 ging es endlich los. Heute geht es eigentlich nur aufwärts. Das Wetter ist heute morgen schon sehr warm und so erreichten wir ca. 2 Stunden später den Herrenwieser See wo ein kühles Bad und eine Rast angesagt war. Ich bin gut drauf und will ein bisschen mit Mario spielen, was wir dann auch machen. Dann ging es weiter über die Badner Höhe zum Badner Turm wo eine Menge los war, ist ja klar an einem Samstag. Nach einer Verschnaufpause gings dann weiter Richtung Hundseck wo es einen Snack für mich und ein Weizenbier für Mario gab. Jetzt gings aufs letzte Stück Richtung Mummelsee wo wir dann gegen 16.00 eintrafen und Ulli anriefen damit Sie uns abholt, da wir in der ganzen Gegend kein Bett bekamen ( ist ja klar an einem Wochenende). Es fing an zu regnen.

3 te Etappe 30.09 (23 km)
So jetzt waren wir endlich zu dritt, denn Ulli ist jetzt auch dabei. Frühmorgens hat uns unser Elmi dann ans Seibelseckle gefahren wo es los gehen konnte. Es regnete in Strömen und so mussten wir gleich unsere Regenkleidung anziehen. Scheisswetter aber mir macht es nichts aus, denn ich bin ja ein Regen- und Schneehund. Im Grenzstüble am Ruhestein machten wir die erste Rast und wärmten uns bei einer Gulaschsuppe auf. Als es weiter ging, regnete es immer noch, und es war nebelig. Gegen Mittag zwickte mich was im Ohr und meine Leute entfernten mir eine Zecke. Am Schliffkopf vorbei ging es Richtung Zuflucht, wo wir eine kleine Spiel- und Vesperpause einlegten. So langsam wurde es trocken und die Sonne schien leicht. Gegen 16.00 erreichten wir die Alexanderschanze (da ist es so richtig schaurig wie im "Psycho" mit Norman Bates), unser Nachtlager
4 te Etappe 01.10 (33 km)
Vor uns steht die Königsetappe, wie sie genannt wird wegen der Länge und dem brutalen Abstieg über 6 km Länge. Morgens nach dem Frühstück geht's los, und noch ist es trocken was sich aber bald geändert hat. Auf dieser Etappe gibt es Montags keine Einkehrmöglichkeit an der Strecke. Es regnet wie aus Kübeln als wir unsere erste Rast am Juliusbrunnen machten. Alles wurde so langsam durchnässt, aber wir ließen und den Spass nicht nehmen und wanderten weiter. In der Nähe vom Harkhof passierten wir eine grosse Kuhherde die uns lachend (wie können die bei dem Sauwetter nur wandern) nachschaute. Schade dass man von der schönen Gegend so wenig sehen konnte. Beim Kreuzsattel machten wir nochmals eine kurze Spielpause, bevor es dann ab Hohenlochen steil bergab ging. Der Abstieg kam einem endlos vor denn wenn man die ersten Häuser von Hausach gesehen hat waren sie auch schon wieder verschwunden und nach einer halben Stunde tauchten sie wieder auf, aber noch genauso weit weg wie vorher. Dieses wiederholte sich ein paar Mal bis wir dann gegen 18.00 unser Ziel in Hausach erreichten. Die Beine schmerzten und alle waren platt. Nach einem super Abendessen gingen wir erschöpft zu Bett.
Am nächsten Tag hatte Ulli Geburtstag und so blieben wir noch einen weiteren Tag und Nacht in unserem Hotel in Hausach, ehe wir am darauffolgenden Tag mit dem Zug nach Hause fuhren.
Nächstes Jahr geht's jedenfalls weiter, euer Balou

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